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8 Tipps für eine stabile Mitte

 

Meine Lehrerin, Sooni Kind, hat einmal gesagt, dass ein Ernährungsberater wie ein Detektiv arbeitet. 

 

Er sucht und fragt, mit allen Sinnen und er webt ein Netz. Dieses Netz ermöglicht die ganzheitliche Sicht auf den Klienten.

 

Ich habe einen Menschen verloren, der in meinem Leben eine große Rolle gespielt hat. 

 

Die westliche Diagnose lautete massives Untergewicht und COPD (Raucherlunge) im Endstadium. 

 

Sie konnte nicht mehr atmen, konnte schon lange nicht mehr richtig essen. 

 

So hat sie sich über Jahre täglich ein bisschen aus dem Leben zurückgezogen. 

 

Ich habe ihr meine Hilfe angeboten, aber sie hat sie nicht erreicht. 

 

Schmerzhaft musste ich lernen: 

 

Ob Hilfe ankommt oder nicht, hängt alleine davon ab, ob sie zugelassen wird. 

 

Du kannst dich beraten lassen, du kannst dir auch aktive Hilfe holen, du kannst Verantwortung abgeben und dich in die Hände eines Fachmanns begeben, aber das hilft dir nicht, wenn du tief in deinem Inneren blockierst. 

 

Wenn du nicht weiterkommst, dann stell dir die folgenden zwei Fragen:

 

Blockiere ich mich selbst?

Warum mache ich das?

 

Ich habe das viele Jahre mit angesehen. 

 

Es hat mich traurig gemacht. Es hat mich wütend gemacht. Und ich habe doch nichts ausrichten können. 

 

So habe ich angefangen, das Netz zu weben. 

 

Das ist meine Art der Verarbeitung. 

Das ist meine Art der Selbstfürsorge. 

Das ist meine Art, mich auch um dich zu sorgen. 

 

Ich möchte dir ihre Geschichte aus östlicher Sicht erzählen:

 

Sie hatte eine sehr schwache Mitte.

 

Von Geburt an. 

 

Sie ist schon ohne (Lebens-)Hunger auf die Welt gekommen.

 

Sie hätte Unterstützung gebraucht, aber stattdessen hat etwas Entscheidendes gefehlt. 

 

Mutterliebe. 

 

So hat sie schon in ihren ersten Stunden eine wichtige Erfahrung nicht machen dürfen. 

 

Wie es sich anfühlt, wenn man rundum versorgt ist. 

 

Aber dieses Gefühl ist richtungsweisend, wenn es darum geht, sich im Erwachsenenalter selber zu versorgen. 

 

Dieses Gefühl sorgt für eine stabile Mitte ebenso wie gute Nahrung. 

 

Ohne stabile Mitte hauen traurige Ereignisse, Stress und all die anderen großen und kleinen Herausforderungen des Lebens dich um. 

 

Aber was genau macht deine Mitte?  

 

Verarbeiten und verdauen.

Sich selbst und andere gut versorgen.

Das sind Themen, die in der TCM zur Milz als Funktionskreis der Erde gehören.

Deiner Mitte.

 

Jeder denkt bei Verdauung zuallererst an die Nahrung. 

 

Es gibt aber im Leben noch viel mehr zu verdauen. 

 

Sorgen, Ängste, Stress, Wut, Trauer, Enttäuschung aber auch aufwühlende Filme oder Situationen, Streitereien, Existenzängste, die Liste ist unendlich lang. Alles was du aufnimmst, also auch mit deinen Ohren und Augen, muss verarbeitet und verdaut werden. 

 

Ein zuviel zwingt deine Mitte genauso in die Knie wie falsche Nahrung. 

 

"Das muss ich erstmal verdauen!"

 

heißt es im Volksmund und spiegelt das tiefe Verständnis unserer Vorfahren. 

 

Die Fähigkeit der Verdauung hängt von der Stärke der Milz ab. 

 

Ebenso deine Fähigkeit zur Selbstfürsorge. 

 

Neben körperlichen Symptomen gibt es auch psychische Symptome, die dir zeigen, dass deine Milz Hilfe braucht. 

 

Kopfkino

  • Du grübelst zu viel.
  • Du sorgst dich ständig.
  • Du leidest unter Depressionen.
  • Du bist antriebslos. 
  • Du bist niedergeschlagen. 
  • Du fühlst dich hilflos und brauchst andere Menschen, um dich sicher zu fühlen. Du klebst an ihnen. 
  • Du sorgst nicht gut für dich. 
  • Du leidest unter einer Essstörung. 
  • Du hast keinen Appetit.
  • Dir fehlt es an Lebensfreude. 
  • Du bist reizbar und unruhig. 
  • Du bist süchtig nach Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten oder anderen Dingen und Angewohnheiten. 

Körpersprache

  • Du hast Verdauungsbeschwerden wie Durchfall,
  • Verstopfung,
  • Bauchschmerzen,
  • Sodbrennen,
  • Magenschmerzen oder ein 
  • Magengeschwür.
  • Essstörungen und 
  • Diabetes erschweren das essen. 
  • Ödeme, 
  • häufige Pilzinfektionen oder
  • Stoffwechselstörungen erschweren deinen Alltag.

Was passiert, wenn deine Milz geschwächt ist?

 

Sie arbeitet nicht mehr richtig. 

 

Sie hat die Aufgabe, aus der Nahrung Qi und Blut herzustellen, aber das schafft sie nicht. 

Sie ist zu müde und so lagert sie alles einfach ein. Sie baut kleine Mülldeponien auf. 

Auf diese Weise entsteht Feuchtigkeit anstatt Energie. 

 

Aber du brauchst Blut und Qi (Energie) und so bleibt deinem Körper nichts anderes übrig, als an die Vorräte zu gehen.

 

Die holt er sich über die Nieren. Diese gehören zum Wasser-Element. 

 

Die Nieren verwalten die Vorräte, die du bei der Geburt von deinen Eltern mit auf den  Weg bekommen hast. 

 

"Das geht mir an die Nieren!"

 

Nicht nur falsche Nahrung, sondern eben auch Emotionen und Eindrücke schwächen über die müde Milz deine Nieren. 

 

Kennst du das? 

 

Kopfkino

  • Du bist lustlos und gelangweilt.
  • Du bist häufig bedrückt. 
  • Du hast depressive Verstimmungen.
  • Dein Interesse an deinem Umfeld nimmt stark ab. 
  • Du bist oft geistesabwesend und verträumt. 
  • Du gibst schnell auf und kannst dich nicht durchsetzen. 
  • Du wirst ängstlich und übervorsichtig. 
  • Später hindert die Angst dich an vielen Unternehmungen. 
  • Du bist oft traurig. 
  • Du leidest unter Panikattacken. 

Körpersignale

  • Nierenbeckenentzündungen und
  • Blasenentzündungen sowie
  • Nierensteine bereiten dir Schmerzen. 
  • Andere Symptome wie Haarausfall,
  • Schlaflosigkeit,
  • Osteoporose, 
  • Tinnitus, 
  • Mittelohrentzündung oder
  • Bandscheibenschäden machen dir noch zusätzlich Sorgen.

Das sind Anzeichen, dass die Vorräte deiner Nieren sich erschöpfen. 

 

In diesem Zustand, aber auch schon auf dem Weg dorthin, läuft nun die Leber und somit das Holz-Element heiß. 

 

Das passiert, weil nicht genügend Blut und Säfte produziert werden. Dein inneres Kühlsystem fällt aus.

 

"Dir ist eine Laus über die Leber gelaufen!"

 

Passt das zu dir? 

 

Kopfkino

  • Du bist rechthaberisch.
  • Du möchtest immer mit dem Kopf durch die Wand.
  • Du bist rücksichtslos. 
  • Du bist ständig wütend.
  • Du bist reizbar.
  • Du leidest unter Stimmungschwankungen. 
  • Du entwickelst Neurosen. 
  • Du wirst vergesslich. 
  • Du hast deine Gefühle nicht mehr im Griff. 

Körpersignale

  • Du hast Muskelverspannungen.
  • Ständig Kopfschmerzen. 
  • Morgens steife Gelenke.
  • Du leidest unter Allergien, 
  • Leberproblemen, 
  • Gallensteinen. 
  • Arthritis macht dir zu schaffen.
  • Autoimmunerkrankungen oder auch 
  • Augenkrankheiten machen dir das Leben schwer. 

Und was geschieht, wenn sich die Leber erhitzt?

 

In der TCM heißt es "Holz sticht Erde!"

 

Die Leber lässt ihre "Hitze" wie ein wütender Kollege an der Erde aus und schwächt auf diese Weise die Milz noch zusätzlich. 

 

Die ist mittlerweile so schwach und müde, dass sie am liebsten gar nicht mehr arbeitet. 

 

Sie produziert also immer mehr Feuchtigkeit, weil sie statt zu arbeiten nur noch abschiebt.

 

Die Lunge und somit das Metall-Element trifft es dabei besonders hart.

 

Sie wird mit der ganzen Feuchtigkeit regelrecht zugemüllt. 

 

Die Feuchtigkeit setzt sich fest, dickt aufgrund der mangelnden Kühlung ein und wird langsam zu Schleim. 

 

"Ich huste dir was!"

"Ich hab die Nase voll!"

"Das kann ich nicht schlucken!"

 

Wenn die Lunge von Feuchtigkeit und Schleim blockiert ist, dann....

 

kopfkino

  • bist du oft traurig, hast richtigen Kummer.
  • fühlst du dich oft alleine und einsam. Auch wenn du unter Menschen bist. 
  • kannst du das Alte nicht loslassen. 
  • bist du verschlossen. 
  • hast du Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen. 
  • bist du perfektionistisch. 
  • ziehst du dich zurück. 

Körpersignale

  • leidest du vielleicht unter Dickdamstörungen,
  • Trockenheit, z.B. in den Gelenken oder auch 
  • Neurodermitis. 
  • Asthma nimmt dir die Luft zum atmen, ebenso wie eine
  • Bronchitis.
  • Schmerzhaft ist der trockene Stuhlgang.

So sind nun mittlerweile alle Elemente geschwächt und zeigen Störungen. 

 

Auch das Feuer-Element ist betroffen. 

 

Im Feuer-Element sitzt der Shen.

 

Der Shen ist Ausdruck deiner Lebensfreude. 

 

Aber auch die sitzt auf dem trockenen und bringt nun keine Augen mehr zum Strahlen. 

 

Das ist ihre Geschichte.

 

Eine Geschichte rund um Allergien, Unverträglichkeiten, Zigaretten und unverarbeiteter Trauer.

 

Eine Geschichte rund um Ängste und unterdrückter Gefühle.

 

Zum Glück gab es auch noch viele andere Seiten.

 

Ich möchte dir heute etwas Wichtiges mit auf den Weg geben.  

 

Auch wenn ihre Geschichte nicht deine ist, so zeigt sie, wie die Elemente untereinander arbeiten, wie eins zum anderen führt und wie ein zu viel oder zu wenig sie aus der Balance bringt. 

 

Und vor allen Dingen, dass Verdauung auch über Augen, Nase und Ohren stattfindet. 

 

Mach dir klar, dass der Stress auf der Arbeit, die unterdrückte Wut in der Partnerschaft, die verdrängte Trauer über den Verlust eines lieben Menschen und all die anderen großen und kleinen Emotionen des Alltags verdaut werden müssen. 

 

Seite an Seite mit Essgewohnheiten, die deiner Milz Schwerstarbeit abverlangen, wird das zur Belastung für deine Mitte. 

 

Egal, welchen Namen deine Beschwerden haben. Ob es Magenschmerzen sind, Verdauungsbeschwerden, Bluthochdruck, Herz-Gefäßerkrankungen, Krebs, Rheuma, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Allergien und was es sonst noch alles so gibt, stärke deine Mitte. Über die Mitte findest du dein Gleichgewicht wieder. 

 

Eine starke Mitte holt dich zurück. Lässt dich erst gar nicht schwanken.

 

 

Wie du deine Mitte stärkst?

 

Das erreichst du durch gute Nahrung, Selbstfürsorge und ein offenes Ohr für die Signale deines Körpers.

 

Ich weiß, das sagt sich so leicht. 

 

"Wie schalte ich den Stress ab? Wie verarbeite ich denn meine Trauer? Wie soll ich verhindern, dass ich mir Sorgen mache? Ich bin zu erschöpft für sowas!"

 

Du hast vielleicht das Gefühl vor einer großen Mauer zu stehen und du weißt erst recht nicht, wo du anfangen sollst. 

 

Dr. med. Georg Weidinger bringt es in seinem Buch "Die Heilung der Mitte" * wunderbar auf den Punkt: 

 

"Wenn es Ihnen psychisch nicht gut geht, vergessen Sie einmal die Psyche! Konzentrieren Sie sich auf Ihren Körper und auf Ihre Mitte! Sie sind das Haus der Psyche!"

 

Und das bedeutet ganz einfach, dass du deine psychischen Probleme zuerst auf der körperlichen Ebene angehen kannst. 

 

Bis du wieder kräftig genug bist, die nächste Ebene zu heilen. 

 

Tu das, was deiner Mitte gut tut:

  1. Starte mit einem warmen Frühstück in den Tag.
  2. Gönn dir drei warme Mahlzeiten am Tag.
  3. Verzichte auf Zucker und reduziere den Verzehr von Milchprodukten auf ein Minimum.
  4. Reduziere tierisches Eiweiß und ersetze es durch pflanzliches Eiweiß.
  5. Reduziere deutlich den Rohkostanteil.
  6. Bewege dich regelmäßig. Am besten an der frischen Luft.
  7. Gönn dir Pausen so oft es geht.
  8. Iss in einer ruhigen, problemfreien Umgebung 

In der schweren Zeit der letzten paar Wochen habe ich mir diese Regeln noch einmal viel bewusster als sonst zu Herzen genommen. 

 

Ich habe mich bekocht, jetzt erst recht. 

 

Ich habe mir Zeit für mich genommen, jetzt erst recht. 

 

Ich habe mich Freunden anvertraut und mich in ihre Fürsorge begeben. 

                                                                                                                     

                                                                                    Ich müsste lügen, wenn ich behaupte, dass ich nicht schwanke.

                                                                                                         

                                                                        Aber ich weiß noch aus Zeiten vor meiner Ernährungsumstellung,                                                                               dass mich das damals viel mehr aus der Bahn geworfen hätte. 

                                                                                                                                                                 

                                                                                                                                Und ich weiß, wie ich mich stärke.

                                                                                                                               

                                                                                                                                       Indem ich meine Mitte stärke.

                                                   

                                                                                                       Hast du Fragen? Hat dir dieser Artikel geholfen? 

                                                                                                                               

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Kommentare: 20
  • #1

    Elke (Donnerstag, 07 Juni 2018 19:10)

    Liebe Anja, ich habe mich über Facebook bei Dir gemeldet. Da ich dort aber nicht bin, läuft bei mir alles über den Namen von meinem Partner Bernd. Dies soll nur eine Info für Dich sein.
    Liebe Grüße von Elke von der Ostsee

  • #2

    Anja (Donnerstag, 07 Juni 2018 20:46)

    Liebe Elke, danke für die Info. Ich freue mich über deine Nachricht auf Facebook. Liebe Grüsse ☺️

  • #3

    Stefanie Eikel (Donnerstag, 07 Juni 2018 21:01)

    Liebe Anja! Ein wundervoller Artikel... ich konnte beim Lesen richtig mitfühlen. Mit dir aber auch mit dem lieben Menschen... das Zusammenspiel der Elemente ist so wertvoll und hat mir in traurigen Situationen auch schon oft geholfen. Vielen Dank!!! Ich wünsche dir von Herzen alles Liebe ... schöne Grüße aus Italien!

  • #4

    Anja (Donnerstag, 07 Juni 2018 21:07)

    Vielen Dank, liebe Steffi........viele Grüsse

  • #5

    Nina (Donnerstag, 07 Juni 2018 22:49)

    Liebe Anja!
    Ein sehr bewegender Artikel, der zum nachdenken anregt. Mir scheint als hättest Du Dir einiges von der Seele geschrieben und damit Deine Mitte gestärkt �Danke für Deine Offenheit und die wertvollen Impulse! Ich wünsche Dir das Du viele Menschen damit erreichen und zu mehr Selbstfürsorge motivieren kannst!!!

  • #6

    Anja (Freitag, 08 Juni 2018 07:59)

    Danke liebe Nina, das wünsche ich mir auch.

  • #7

    Stina (Freitag, 08 Juni 2018 09:48)

    Liebe Anja, danke für diesen tiefgründigen, sehr guten Artikel! Ich erkenne mich in Einigem wieder, v.a. was Du über die fehlende Mutterliebe schreibst, hat mich tief berührt... Einmal mehr fühle ich mich dazu aufgerufen, mich noch konsequenter um meine Mitte zu kümmern (anstatt im Aussen nach Hilfe und Unterstützung zu suchen). Danke!

  • #8

    Anja (Freitag, 08 Juni 2018 11:05)

    Liebe Stina, danke für deine Worte. In Situationen, in denen ich mich schlecht fühle, stelle ich mir immer vor, wie ich zu meinen Kindern sprechen würde oder was ich tun würde, wenn diese in der gleichen Situation wären. Da fällt mir die Antwort immer leicht: Ich würde sie trösten, beruhigen und in den Arm nehmen. Dieses Bild habe ich dann im Kopf, und aktiviere sozusagen meine innere Mutter, die mich tröstet und umarmt. Das ist mir zur Angewohnheit geworden und stärkt mich sehr. Ich wünsche dir viel Kraft und Selbstfürsorge. Pass gut auf dich auf.

  • #9

    Eva (Freitag, 08 Juni 2018 11:59)

    Liebe Anja,
    ein sehr intensiver Artikel, der nachdenklich stimmt und deutlich macht, wie wichtig Achtsamkeit ist. Danke für den Blick in dein aber auch in mein Inneres.

  • #10

    Anja (Freitag, 08 Juni 2018 12:02)

    Danke Eva....für Alles!

  • #11

    Ruža (Freitag, 08 Juni 2018 15:51)

    Es macht mich nachdenklich,
    Ganz gut erklärt vielen Dank

  • #12

    Anja (Freitag, 08 Juni 2018 17:05)

    Danke für dein Feedback Ruza :)

  • #13

    Sandra (Freitag, 08 Juni 2018 19:51)

    Liebe Anja,
    dein Artikel gefällt mir sehr gut.
    Dir ist die schwierige Gratwanderung gelungen, ein Thema, dass dich selber gerade emotional sehr beschäftigt mit soviel Expertise für deine Leser zugänglich zu machen. Hut ab, dass du trotz deiner eigenen Trauerarbeit dazu beiträgst, dass andere von deinem Wissen profitieren können.
    Liebe Grüße Sandra

  • #14

    Anja (Freitag, 08 Juni 2018 20:32)

    Vielen Dank liebe Sandra. Deine Worte tun mir sehr gut.

  • #15

    Kirstin (Sonntag, 10 Juni 2018 09:53)

    Liebe Anja,
    herzlichen Dank für diesen wunderbaren Artikel, und wie du die Kreisläufe beschrieben hast. Ich konnte mich sehr wiederfinden (wenngleich ich das große Glück habe und hatte, mit viel Mutter-und Vaterliebe beschenkt zu sein).
    Diesen Negativkreislauf durchbrechen zu können - das WIE - beschäftigt mich viel, hat mich in den letzten Monaten sehr viel beschäftigt. Die Abwärtsspirale zu bemerken und nicht zu wissen, wo man anfangen und wie man da raus kommen soll, macht so ohnmächtig. Ich hatte wunderbare Unterstützung durch eine Jin Shin Jyutsu Praktikerin und meine eigenenen diesbezüglichen Handlungen. Gleichzeitig habe ich auch gemerkt, dass ich noch mehr (selber) tun will und dass es mit meiner Lebensweise und auch meiner Ernährung (bzw. dem, was es auf sämtlichen Ebenen zu verdauen gibt), zu tun hat /haben muss.
    Es zog mich zur TCM und ich bin gerade dabei, zu lernen, zu verstehen...dein Artikel hat es für mich so auf den Punkt gebracht und das Wichtigste: Auswege gezeigt und dass ich die Möglichkeit habe, auf der Körperebene anzusetzen um darüber alles weitere zu beeinflussen. Das ist sehr konkret und ich habe einen Ansatzpunkt -die Ohnmacht darf ein bisschen weichen ;).....

    Hab vielen Dank für deine Offenheit, die Einblicke in dein Leben und deine Fähigkeit, deine Geschichte und deinen Weg mit Wissen so zu verknüpfen, dass es nachvollziehbar, leicht verdaulich und zum Segen auch für andere wird! Mögest du dich beschützt und behütet und getröstet fühlen.
    Herzensnah, Kirstin

  • #16

    martina (Sonntag, 10 Juni 2018 10:53)

    Liebe Anja, eine tief bewegende Geschichte, es könnte fast die meine sein. Ich nehme Deine Zeilen als wichtigen Impuls. Alles Liebe Martina

  • #17

    Anja (Sonntag, 10 Juni 2018 10:59)

    Liebe Kirstin, ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Deine Worte berühren mich sehr und du hilfst mir damit gleichermaßen. Vielen Dank dafür. Liebe Grüße

  • #18

    Anja (Sonntag, 10 Juni 2018 11:01)

    Liebe Martina, ich wünsche dir alles Gute und hab vielen Dank für deine Worte. Liebe Grüße

  • #19

    Brigitte (Montag, 11 Juni 2018 09:18)

    Liebe Anja,

    bei diesem Artikel über meine Schwester hast du zu 100 pro ins Schwarze getroffen. Es macht mich traurig zu lesen wie ihr Leben verlaufen ist. Ich habe unsere Mutter sehr geliebt und kann trotzdem nicht abstreiten, dass fehlende Liebe sehr viel Schaden bei uns Dreien angerichtet hat. Ich habe ja schon damit angefangen und werde weiter versuchen deine Ratschläge in Bezug auf Ernährung wenigstens zum Teil umzusetzen.
    HDL und drücke dich feste, Brigitte

  • #20

    Anja (Montag, 11 Juni 2018 10:10)

    Ach Mensch Brigitte, lass dich mal ganz fest drücken <3