· 

Winterzeit = Rotkohlzeit

 

Im Winter macht es Sinn, einen großen Anteil lang gekochtes Gemüse zu essen. 

 

Durch lange Koch- oder Backvorgänge bildet sich viel Qi. Diese Energie kannst du im Herbst und im Winter alleine schon für die Regulierung deiner Körperwärme gebrauchen. 

 

Du stärkst so deine Erde und auch dein Wasser.  Denn suppig und soßig unterstützt. 

 

Vielleicht hört sich die Kochzeit von einer Stunde erstmal lang an, aber du hast eigentlich nicht viel zu tun. Der Kohl köchelt alleine vor sich hin. 

 

Und das Ergebnis ist einfach um Längen besser als die Variante im Glas. Probier es mal aus. 

 

 

Kleine Warenkunde

 

Rotkohl, oder auch Rotkraut und Blaukraut genannt, ist neutral-warm und süß/scharf. 

 

So hat er eine Wirkung auf Magen, Milz, Dickdarm und Leber. 

 

Er tonisiert das Qi der Mitte und das Leber-Blut. Er nährt im allgemeinen die Säfte und eliminiert dadurch Hitze. 

 

Westliche Inhaltsstoffe sind Vitamin C, Folsäure, Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen, Kupfer, Silizium und Anthocyane (diese hemmen als Flavonoide Tumorentstehung und Wachstum).

 

 

Hier ist noch deine Einkaufsliste: 

 

1 kleiner Rotkohl (oder 1/2 großer)

1 Zwiebel 

2 säuerliche Äpfel

2 Wacholderbeeren 

1 Lorbeerblatt

etwas roten Essig, ich nehme Himbeer-Essig oder Ume Su (dosiere vorsichtig und würze hinterher nochmal nach)

etwas Wasser 

etwas Agavendicksaft 

Salz und Pfeffer 

1-2 EL Johannisbeergelee 

 

Welches Gericht gehört für dich unbedingt in den Winter?

Welcher Duft? 

Hast du Fragen zum Rezept?

Schreib mir einen Kommentar.

Wenn du regelmäßig von mir hören möchtest, abonniere meinen Newsletter.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0