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Wie du deine Leber unterstützen kannst - grünes Kräutersüppchen

 

Meine Mutter hat mir früher immer erzählt, dass Löwenzahn giftig sei. 

 

Als nun meine Kollegin Elke Euteneuer zu unserem gemeinsamen Koch-Event Löwenzahn mitgebracht hat, war ich skeptisch. Aber als Besitzerin eines großen Gartens und als ausgebildete Bio-Gourmet-Köchin muss sie es ja wohl wissen. Und Recht hat sie. 

 

Auslöser für diese Vermutung war der weiße Milchsaft, der sich im Stängel und in den Blättern befindet. Wirklich giftig ist diese Flüssigkeit aber wohl auch nicht, allerdings führt übermäßiger Verzehr zu Bauchschmerzen. In unserem Rezept finden sich aber nur ein paar Blätter. Sie haben einen leicht bitteren Geschmack und damit auch noch eine positive Wirkung auf das Herz-Element. 

 

Ansonsten hat Elke ihren Garten geplündert. 

 

Bärlauch, Giersch, junge Brennesselblätter und Gänseblümchen waren auch mit im Gepäck. 

 

Der Frühlingsgarten gibt schon einiges her. 

 

Noch grüner wird das Ganze, wenn junger Spinat dazukommt. 

 

Und Grün bedeutet grünes Licht für deine Leber. Denn Grün baut Blut und Säfte auf und erfrischt die Leber. 

 

Kleine Warenkunde!

 

Spinat oder übrigens auch Mangold schmeckt süß und bitter. Er kühlt und tonisiert auf diese Weise das Leber-Blut. Er kühlt Hitze.

 

So unterstützt er bei Kopfschmerzen, Schwindel und Unruhe, bei roten und schmerzenden Augen. 

 

Durch seine befeuchtende Wirkung solltest du ihn bei Durchfall mit Vorsicht genießen und ebenso bei Nierensteinen, denn er hat einen hohen Gehalt an Oxalsäure.

 

Im Frühling kann es Abends noch empfindlich kühl werden und deshalb ist eine Suppe genau richtig. Durch die Kartoffeln, den Sellerie und die Petersilienwurzeln aus dem Erd-Element wird die Milz unterstützt und mit den grünen Kräutern ein Akzent in Richtung Holz-Element und Leber gesetzt. So erfrischt du deine Leber ohne die Milz zu sehr zu kühlen. 

 

Zutaten: 

  • 2 Zwiebeln, gehackt 
  • 4 Kartoffeln, gewürfelt 
  • 1/2 Sellerieknolle, gewürfelt 
  • 2 Petersilienwurzeln, in Scheiben geschnitten 
  • 100 g Spinat
  • 50 g Brennesselblätter
  • 1 Bund Petersilie
  • Bärlauch (Menge nach Geschmack) 
  • Giersch (optional)
  • Gänseblümchen
  • Schabziger Klee (optional)
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer 
  • Ume-Su, alternativ Zitronensaft
  • Sojasauce 

 

Hast du schon mal Wildkräuter gesammelt? 

Hast du schon einmal ein Gänseblümchen gegessen?

Kennst du auch solche Warnungen aus der Kindheit? 

 

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