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Seitan-Schnitzelchen

 

Meine beiden Kolleginnen Elke Euteneuer und Birgit Scholl waren zu Besuch in meiner Küche. Ich hatte den härtesten Job....ich musste filmen ;). So gefällt mir Kochen, ich schaue zu und hinterher kann ich genießen, was die Beiden gezaubert haben. 

 

Auf der To Do Liste standen Seitan-Schnitzelchen. 

 

Bei Seitan scheiden sich die Geister. Die Einen lieben ihn, die Anderen lehnen ihn total ab. 

 

Kross paniert als Schnitzelchen schmeckt er dann aber doch den meisten Menschen. 

 

Und gut für die Leber ist er auch. Jedenfalls sagt das der 5-Elemente-Altmeister Bob Flaws. Er bezeichnet ihn als altes Leberheilmittel.

 

Seitan wird aus Gluten, dem wasserunlöslichen Klebereiweiß des thermisch erfrischenden Weizens gewonnen.

Es wird erzählt, dass er vor einigen hundert Jahren von buddhistischen, vegan lebenden Mönchen erfunden wurde.

Selber recht geschmacksneutral nimmt er gut Gewürze an, und erinnert mit seiner bissfesten Konsistenz ein wenig an Fleisch. 

 

So ist er vielseitig in der Küche einsetzbar.

Kleine Warenkunde!

 

Weizen ist erfrischend bis kühl und sein Geschmack wird unter süß und salzig eingeordnet. 

Er beruhigt den Shen und vermehrt die Säfte. Auf diese Art tonisiert er das Leber-, Herz-, Milz-, Magen- und Nieren Yin.

So hilft er bei Schlaflosigkeit, Unruhe, Nachtschweiß und Hitzewallungen. 

Aber Vorsicht: Eine Schleimbelastung verstärkt er unter Umständen. Und natürlich darf er bei Glutenunverträglichkeit nicht gegessen werden. 

 

Dies ist keine Werbung und ich verdiene an dieser Empfehlung nichts, aaaaber der Seitan der Fa. Arche schmeckt mir am besten. Du bekommst ihn im Glas, fertig in Scheiben, die du dann nur noch panieren brauchst. 

 

Zutaten: 

 

1 Glas Seitan 

etwas Paniermehl

etwas Kuzu 

etwas Gomasio

etwas geriebene Zitronenschale

 

Alternativ mache ich die Panade auch mit Mehl und Pfeilwurzelstärke. Mir persönlich schmeckt das noch besser. Das Rezept dazu findest du hier....

 

 


Guten Appetit

 

Hast du schon einmal mit Seitan gekocht?

Hand aufs Herz ... wie hat es dir geschmeckt?

Seitan, Tofu und Hülsenfrüchte sind gute pflanzliche Alternativen, wenn es darum geht, sich ausreichend mit Eiweiß zu versorgen.

 

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