2 einfache Tipps, die helfen, dein Kind vor Erkältungen zu schützen

weißer Teller mit kleiner weißer Schüssel, dazwischen knusprig gelbe Kartoffel Möhren Puffer und Apfelmus, graue Serviette und zwei Möhren

 

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Wenn es um das Thema Kinder und Ernährung geht, sind mir bis jetzt in meinem Leben eigentlich sehr oft zwei Extreme begegnet.

 

Zum einen im Kindergarten: Da wurde diskutiert, ob selbstgemachter Nuss-Nougat-Aufstrich oder Marmelade auf dem Brot beim gemeinsamen Frühstück überhaupt tolerierbar sind. Stattdessen wurden Möhren-Sticks und Gurkenscheiben bevorzugt.

 

In der weiterführenden Schule gab es dann eine Mensa, und hier wurden Pommes und Chicken McNuggets fast täglich angeboten.

 

Aus meiner Sicht sind beides Varianten mit deutlichen Nachteilen für eine gute Kinder-Ernährung.

 

Und eines kristallisiert sich heraus: Kinder und Gemüse, das scheint keine einfache Partnerschaft zu sein.

 

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich ein sehr schönes Projekt bei Aldi Süd entdeckt habe.

 

Bei der Gemüse-Ackerdemie dreht sich alles darum, Kinder an das Thema Gemüse heranzuführen. Schulen werden bei diesem Projekt unterstützt, auf dem Schulgelände einen Gemüse-Acker zu unterhalten.

 

Eigentlich auch eine tolle Idee für den eigenen Garten oder den Balkon, oder?

 

Also: Gemüse ist wichtig. Das WIE aber auch:

 

2 einfache Tipps für ein starkes Immunsystem

1. Vermeide Rohkost

Aus Sicht der TCM funktioniert das Verdauungssystem des Menschen wie ein Kochtopf.

 

Stell dir vor, du hast einen schönen Topf Suppe auf dem Herd stehen, der schon seit einer Weile ruhig vor sich hin köchelt.

 

Dieser Kochtopf steht für dein Verdauungssystem.

 

Du möchtest noch eine weitere Zutat in den Topf geben.

 

Diese Zutat ist kalt.

 

Die Temperatur im Topf sinkt ab und es dauert eine Weile bis die ursprüngliche Wärme wieder erreicht wird.

 

Dies geschieht nur, indem du den Herd hochdrehst, also wieder Energie zuführst.

 

Die nächste Zutat, die du in den Topf gibst ist warm.

 

Die Temperatur der Suppe verändert sich nicht und es ist keine weitere Energiezufuhr nötig.

 

Und genau da liegt der Unterschied zwischen Rohkost als kalter Zutat und gekochtem Essen als warmer Zutat.

 

Gekochtes Essen bringt leicht verfügbare Energie und Wärme.

 

Rohkost verlangt dem Verdauungssystem Energie ab und kühlt es erstmal aus. Es müssen in diesem Fall also ein paar Scheite nachgelegt werden, um das innere Verdauungsfeuer wieder etwas mehr zu entfachen.

 

Nun ist das Verdauungsfeuer deines Kindes noch nicht so kräftig. Das bedeutet, es braucht noch Unterstützung dabei, den kleinen inneren Kochtopf warm zu halten. 

 

Und ein kleiner Topf kühlt auch schneller aus.

 

Wenn du dein Kind vor Erkältungen schützen möchtest, dann verhindere innere Kälte. 

 

Und damit sind wir bei meinem 2. Tipp:

 

2.Wähle wärmende Lebensmittel, wenn es draußen kalt und eisig ist

So praktisch der Griff zur Banane auch ist, und ich weiß, die meisten Kinder lieben sie.

 

Trotzdem ist sie aus Sicht der alten Chinesen thermisch kalt.

 

Ebenso wie zum Beispiel Orangen.

 

Während wir im Westen Lebensmittel auf ihre Inhaltsstoffe untersuchen und ihnen aufgrund dessen bestimmte Wirkungen zuweisen, dreht sich in der traditionellen chinesischen Medizin alles darum, welche thermische Wirkung ein Lebensmittel hat.

 

Hast du schon einmal auf ein Pfefferkorn gebissen? Dann weißt du vermutlich, wie sich ein Brennen auf deiner Zunge ausbreitet. Es brennt wie Feuer 😉. Und wenn du schon einmal in eine Chili Schote gebissen hast, dann weißt du, wie das Feuer sogar noch deutlicher brennen kann und dein Gesicht rot färbt und dir Schweiß-Perlen auf die Stirn treibt. Pfeffer und Chili sind also Lebensmittel die thermisch heiß sind.

 

Kalte Lebensmittel sind u.a. Südfrüchte.

 

Und wenn sie dann auch noch roh gegessen oder getrunken werden, dann wirken sie doppelt kalt.

 

Eine Herausforderung für den kleinen Bauch.

Fazit:

 

"Warme, gekochte Mahlzeiten, vorzugsweise mit heimischen Lebensmitteln,

schützen vor  Erkältungen"


Heute habe ich dir außerdem noch ein Rezept mitgebracht.

Gewissermaßen Gemüse und Obst a la TCM-Style.

 

Kartoffel-Möhren-Puffer mit Apfelmus

weißer Teller mit kleiner weißer Schüssel, dazwischen knusprig gelbe Kartoffel Möhren Puffer und Apfelmus, graue Serviette und zwei Möhren

Foto: Anja Orywol

   Zubereitung:


Zutaten:

 

Für die Puffer:

500 g Kartoffeln

250 g Möhren

1 Zwiebel

8 EL Dinkelmehl

(bei Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie:

5-6 EL Mehlmischung)

1 TL Salz

1 Prise Muskat

etwas Petersilie

Für das Apfelmus:

4-5 Äpfel, gewürfelt 

nach Geschmack etwas Reissirup 

 

Die Apfel-Würfel in einem Topf mit wenig Wasser einmal aufkochen und dann ca. 15 Minuten auf kleiner Stufe weich kochen. Anschließend pürieren und nach Geschmack etwas süßen. 

 

Tipp: Zimt unterstützt die wärmende Wirkung und passt super zum Winter oder zu Frostbeulen. 

 

Kartoffeln, Möhren und Zwiebel fein raspeln, würzen, klein geschnittene Petersilie dazugeben und das Mehl unterheben. 

 

In einer Pfanne mit Öl pro Puffer ca. 1 vollen EL Masse knusprig braten. Überschüssiges Fett mit etwas Küchenrolle abtupfen. 


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