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Qi-Tonikum: Basische Gemüsebrühe

Als besonders hochwertig gelten in der traditionellen chinesischen Medizin Gerichte, die viel Qi enthalten. 

 

Qi ist der Funke, der alle Stoffwechselprozesse im Körper zum Leben erweckt. Es wärmt unseren Körper, schützt uns vor äußeren widrigen Einflüssen und es wandelt Nahrung in Blut um. 

 

Dieses Konzept klingt für uns chinesisch, aber ob wir nun daran glauben oder nicht, nach meiner persönlichen Erfahrung, beinhaltet die Lehre der 5-Elemente-Ernährung sehr viel Wahres. 

 

Deshalb möchte ich dir an dieser Stelle ein einfaches Rezept für ein Gericht mit auf den Weg geben, dass im alten China als sehr wertvoll angesehen wird. Und nicht nur im alten China. Auch wir im Westen wissen, wie wertvoll eine gute Brühe ist. Wir sprechen von der Kraftbrühe und geben sie Menschen, die sich von einer Krankheit erholen und wieder zu Kräften kommen sollen. Oder Frauen, die gerade entbunden haben. Heute wissen wir auch, dass durch lange Kochzeiten Inhaltsstoffe für den Körper leichter oder überhaupt erst verfügbar werden. Über die Vorteile einer Hühnerkraftbrühe im Hinblick auf die Darmgesundheit berichte ich hier...

 

Ich weiß, dass die Zubereitungszeit recht lange ist. Ich selbst gehe bei diesem Thema Kompromisse ein. So verwende ich regelmäßig Fertig-Brühen. Aber ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, immer wieder mal meine Brühe selbst zu kochen und mir einen kleinen Vorrat anzulegen. Ganz nach dem Motto "besser als"....

 

Einen weiteren Artikel zum Thema Gemüse-Brühe findest du hier. Dort erfährst du auch, worauf du beim Kauf einer fertigen Brühe achten solltest. 

Basische Gemüsebrühe nach TCM

weiße Tasse mit gelber Flüssigkeit, einem grünen Löffel. steht auf einer Schieferplatte. Im Hintergrund liegen Möhren. Über die Tasse liegt eine Stange Sellerie.
Löffel mit gelber Flüssigkeit, Brühe, über einer weißen Tasse, im Hintergrund Möhren und Lauch und eine grüne Tischdecke

Zutaten für ca. 4 Liter

2 große Möhren

1 Stange Lauch

1/2 Sellerieknolle

1 Pastinake

1 Petersilienwurzel

1 Zwiebel

1 Kombu-Alge

(nur, wenn du keine Probleme mit der Schilddrüse hast)

4 Lorbeerblätter

1 Zweig frischer Liebstöckel

1 Bund Petersilie

1 EL Bockshornkleesamen

1 TL Wacholderbeeren

2 EL Sojasauce

Zubereitung

Gemüse von braunen Stellen befreien und mit der Schale grob zerteilen. Alle Zutaten bis auf die Soja-Sauce in einen großen Topf geben, und mit 6 Litern Wasser zum Kochen bringen. Hitze herunter drehen und die Suppe 2-3 Stunden sanft köcheln lassen. Je länger die Suppe kocht, desto mehr Qi enthält sie. Danach die Suppe durch ein Sieb abgießen, die Brühe auffangen und mit Sojasauce würzen. 

 

Leere, saubere Gläser zusammen mit dem passenden Deckel mit kochendem Wasser abspülen und auf einem sauberen Tuch abtropfen lassen, dann abtrocknen. Die heiße Brühe in die Gläser abfüllen und die Deckel fest zudrehen. Wenn sie vollständig ausgekühlt sind,  im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält sich die Brühe mehrere Tage.


grüner Pfeil zeigt nach unten, grün eingerahmt, grüner Apfel im Vordergrund. Text: Das Rezept kann du hier downloaden

Dieses Rezept stammt aus meinem kleinen Kochbuch "Die Winter-Wohlfühlküche - Wie du dich in kalten Zeiten glücklich kochst". 

 

Eine gute Brühe gehört einfach in die Suppe. Wenn du eine "Platz sparende" Variante suchst, dann teste eine Gewürz-Gemüse-Paste. Das Rezept findest du hier....   

Welche Produkte verwendest du?

Kochst du deine Brühe selbst?

 

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