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Superfood Gemüsebrühe: Warum du Kochwasser nicht wegschütten solltest!

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weiße Tasse mit gelber Flüssigkeit, einem grünen Löffel. steht auf einer Schieferplatte. Im Hintergrund liegen Möhren. Über die Tasse liegt eine Stange Sellerie.

Als Kind habe ich sie geliebt: Die Buchstaben-Suppe. In unserem Schrank waren immer verschiedene Sorten dieser Tassen-Suppen und ich habe mir oft zusammen mit meinem Bruder eine solche „Brühe“ gekocht, um dann mit ihm vor dem Fernseher unsere Lieblingsserie zu schauen.

 

Im Prinzip eine super schöne Angewohnheit, denn die alten Chinesen sagen, dass eine Gemüsebrühe gut für unseren Bauch ist. 

 

Allerdings meinten sie wohl kaum Tütensuppen.


TCM-Power-Food: Gemüsebrühe

Sie sprechen vom „süßen Gemüsetrunk“. Kocht man Wurzelgemüse sehr lange, dann geht das Qi, also die Energie aus dem Gemüse, in die Suppe bzw. im Fall der Brühe in das Kochwasser über. Speziell Wurzelgemüse sorgt für eine gewisse Süße und so nährt der süße Gemüsetrunk die Mitte. Mit anderen Worten, wir stärken unser Verdauungssystem, unser Immunsystem und wir wirken Süßgelüsten entgegen.

 

Angereichert mit etwas Miso und einer Alge werden ebenso unsere Nieren gestärkt und die Tasse Gemüsebrühe wird zum Power-Lebensmittel. Wie war das noch mit Asterix und seinem Zaubertrank? 😉

 

Auch in der westlichen Ernährungslehre wissen wir, dass eine gute Brühe viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthält.

 

Natürlich, einige Vitamine sind hitzeempfindlich. Das Vitamin C zum Beispiel. Gibst du in deine fertige Brühe etwas frische Petersilie oder einen Spritzer Zitrone, wertest du sie in diesem Hinblick leicht wieder auf.

 

Anders verhält es sich mit den Mineralstoffen. Diese bleiben in der Regel weitestgehend erhalten. Sie sind ebenfalls unempfindlich gegenüber Licht und Sauerstoff. Allerdings können sie durch Wasser ausgelaugt werden. Das erklärt auch, warum eben eine lang gekochte Gemüsesuppe (und natürlich auch lang gekochte Knochen-/Fleischsuppen) als Mineralstoff-Lieferant hervorragend geeignet ist. 

Schütte das kostbare Kochwasser nicht weg!

Eine kleine neue Gewohnheit kann dir im Koch-Alltag helfen, deine Speisen aufzuwerten.

 

Wenn ich Suppen koche, dann verwende ich zum Beispiel immer etwas mehr Wasser, als ich eigentlich brauche. Ist das Gemüse weichgekocht, entnehme ich mit einem Schöpflöffel einen Teil des Kochwassers. So wird aus dem Kochwasser Gemüsebrühe.

 

Die Gemüsebrühe, gebe ich in eine Flasche oder in Gläser und verschließe diese gut. Nun heißt es ab in den Kühlschrank mit der kleinen Kostbarkeit. Dort hält sie sich ein paar Tage.

 

Benötige ich beim nächsten Gericht etwas Gemüsebrühe oder möchte ich mir abends den besagten Gemüsetrunk zubereiten, dann kann ich das Kochwasser verwenden. Im letzten Fall rühre ich noch etwas Miso-Paste hinzu.

 

Besonders im Winter stärkt diese „Tassen-Suppe“ den Körper.

kleiner Löffel mit gelber Flüssigkeit schwebt über einer weißen Tasse mit gelber Flüssigkeit. Im Hintergrund Möhren und Stangensellerie und eine grüne Tischdecke.

Gemüsebrühe selbst kochen? Dafür fehlt dir die Zeit?

Eine Gemüsebrühe zu kochen ist ganz leicht und auch wenn die Kochzeiten abschreckend wirken, ist es letztendlich weniger Aufwand als du vermutlich denkst.

 

Hier geht es zu meinem Rezept für eine Gemüsebrühe.

 

Gemüsebrühe lässt sich gut auf Vorrat einkochen. Praktisch abgefüllt in entsprechend große Gläser hat man so immer die passende Menge griffbereit.

 

Wie du Gerichte einkochst zeige ich dir hier.

 

Hand aufs Herz: In der 5-Elemente-Küche wird sehr viel gekocht. Mir ist es auch oft einfach zu viel, meine Brühe selbst zu kochen. Und manchmal vergesse ich, dass ich keinen Vorrat mehr habe. So ist der Trick mit dem Auffang-Wasser entstanden.

 

Jedenfalls greife ich dann zu Fertigbrühen. Sie geben meinen Gerichten Geschmack, und wenn sie von guter Qualität sind, dann unterstützen auch sie die Mitte.

 

Allerdings ist Brühe nicht gleich Brühe.

Worauf du beim Kauf von Fertigbrühen achten solltest!

Für frische Gemüse-Suppen verwende ich Bio-Gemüse. Logisch, dass diese Regel für mich auch bei der Fertig-Brühe gilt. Die Brühe kann eben nur so gut sein, wie die Zutaten es sind.

 

Und damit kommen wir zum wohl wichtigsten Punkt. In vielen Produkten stecken Inhaltsstoffe, die ich wirklich nicht essen möchte.

 

Oft sind es viel zu große Mengen Salz und Zucker. Dazu kommen Geschmacksverstärker und Aromen. Bitte achte beim Kauf einer Brühe unbedingt auf Zutaten wie z.B. Glutamat und Hefeextrakt. Hierbei handelt es sich ebenfalls um Geschmacksverstärker.

 

Speziell Glutamat führt bei sensiblen Menschen möglicherweise zu allergischen Reaktionen. Außerdem wirkt es appetitanregend und verleitet auf diese Weise dazu, über den Hunger hinaus zu essen.

 

Auch Palmöl hat in einer guten Brühe nichts zu suchen.

 

Anfangs kostet es etwas Zeit, ein gutes Produkt zu finden, aber diese zu investieren lohnt sich auf jeden Fall. 

Kleiner Zwerg mit roter Mütze mit gelben Sternen, hält ein Kleeblatt in der Hand und in der anderen Hand Möhren, Mais und Tomaten, Hinter ihm scheint die Sonne. Schriftzug: Pfiffikus.

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Ich selbst verwende die Gemüsebrühe von Pfiffikuss**.

 

Ich vertrage sie sehr gut, sie schmeckt toll und die Inhaltsstoffe überzeugen mich ebenfalls. Wenn du dir das Produkt einmal anschauen möchtest, dann bitte hier entlang**….

 

Da eine fertige Gemüsebrühe meistens eben auch viel Salz enthält, verzichte auf ausgiebiges Nachsalzen. Das gilt auch für eine selbst gemachte Gemüsebrühen-Paste, wie du sie in diesem Rezept findest. 


Und nicht vergessen:

Egal ob mit selbstgemachter oder fertiger Brühe, denk an den Spritzer Zitrone oder die frische Petersilie, um dein Gericht abzurunden und aufzuwerten.

 

Wie gesagt: kleine Gewohnheiten können viel bewirken.

 

Wenn dich das Thema Miso interessiert, und wie du es in deinen Suppen verwendest, schau hier entlang….

 Welche Produkte verwendest du?

Kochst du deine Brühe selbst?

 

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar und lass mich wissen, was dir durch den Kopf geht.

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