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Gewürzpaste für eine Gemüsebrühe

 

In der 5-Elemente-Küche wird sehr viel gekocht. Warum das so ist, erfährst du hier...

 

Eigentlich ist das auch ganz praktisch, denn so entfallen ganz automatisch häufige Brotmahlzeiten, die in der TCM auf Dauer als Mitte schwächende Mahlzeiten angesehen werden. 

 

Der Nachteil ist natürlich, dass es den meisten Menschen zu viel Arbeit ist, ständig am Herd zu stehen. Und ganz ehrlich, das kann ich nicht nur sehr gut verstehen, es geht mir ja ganz genau so. Deshalb finde ich es absolut legitim, sich den Kochalltag so einfach wie möglich zu gestalten. 

 

Eine gute Vorratshaltung ist der erste Schritt. Und damit sind wir beim Thema "Gemüsebrühe". Wie wertvoll diese ist, erkläre ich dir hier. Und auch, was du beim Kauf einer fertigen Brühe beachten solltest. Eine Gemüsebrühe zu kochen ist nicht schwer. Das passende Rezept findest du hier. Allerdings erfordert es neben etwas Geduld und Zeit auch tatsächlich den nötigen Platz, denn wenn sich der Aufwand lohnen soll, dann macht es Sinn, einige Gläser Brühe auf Vorrat zu kochen. Und für diese brauchst du eben Platz im Kühlschrank oder einen Vorratskeller. 

 

Die Gewürzpaste ist da deutlich unkomplizierter. Das Rezept reicht für 1 großes Schraubglas, dass du bequem im Kühlschrank lagern kannst. Dort hält es sich mehrere Wochen. Wichtig ist nur, dass du ein absolut sauberes Glas und bei der Entnahme saubere Löffel verwendest. 1 Esslöffel Paste reicht für einen Topf Suppe. 

TCM Gewürzpaste für eine Gemüsebrühe

Kleiner Löffel mit orange farbener Paste, im Hintergrund ein Glas mit Paste, eine Stange Lauch und Knollensellerie
Kleiner Löffel mit orange farbener Paste, im Hintergrund ein Glas mit Paste, eine Stange Lauch und Knollensellerie

Zutaten für 1 Schraubglas

 

250 g Möhren 

250 g Knollensellerie

150 g Pastinaken

100 g Lauch 

50 g Zwiebeln

1 Stange Staudensellerie

1-2 Zweige Liebstöckel

1 Handvoll Petersilie

1 Lorbeerblatt

120 g Salz

Zubereitung

 

Das Gemüse waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Alle Zutaten in den Thermomix geben und 15 Sekunden auf Stufe 7 klein hacken. 

 

Nun 45 Minuten/Varoma/Stufe 2 ohne Messbecher einkochen. Nach Ablauf der Garzeit 1 Minute auf Stufe 7-8 pürieren.

 

Ohne Thermomix: Das Gemüse waschen, schälen und in sehr kleine Würfel schneiden oder reiben. Alle Zutaten in einen Topf geben, und 45 Minuten auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel einkochen. Am Ende die Masse pürieren. 


grüner Pfeil zeigt nach unten, grün eingerahmt, grüner Apfel im Vordergrund. Text: Das Rezept kann du hier downloaden
offenes Glas mit orange farbenem Inhalt, Deckel liegt quer daneben. Seitlich eine Stange Lauch und ein Stück Knollensellerie. Hintergrund grau.

Kleiner Exkurs in die TCM

Die Basis für die Paste ist Wurzelgemüse. Es entfaltet beim Einkochen seinen süßen Geschmack und unterstützt so das Erd-Element und damit unsere Verdauungsorgane, unsere Mitte. Kräuter und Stangensellerie erfrischen das Holz-Element und damit die Leber. In den alten Schriften heißt es, der salzige Geschmack reist zu den Nieren, womit die wohltuende Wirkung für das Wasser-Element sichergestellt ist. Das bittere Lorbeerblatt wird dem Feuer-Element zugeordnet, und damit dem Herzen. Mit anderen Worten: Alle 5 Elemente sind berücksichtigt und der Schwerpunkt liegt auf einer gesunden Mitte. Damit ist das Rezept absolut alltagstauglich.

 

Ich habe die Paste im Thermomix (unbezahlte Werbung**) zubereitet. Du kannst sie aber auch auf dem Herd im Topf zubereiten. Da sie ohne Wasser einkocht, solltest du in diesem Fall in der Nähe bleiben und darauf achten, dass das Gemüse nicht anbrennt. Nach ein zwei Versuchen wirst du deine Routine finden. 

 

Solltest du einmal eine Gemüse-Sorte nicht zur Hand haben, dann gilt die Faustregel: Auf 800 g Gemüse nimm 120 g Salz. 

Welche Produkte verwendest du?

Kochst du deine Brühe selbst?

 

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